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EEG 2026: Einspeisevergütung fällt weg, jetzt noch Solaranlage sichern

Die Einspeisevergütung für private Solaranlagen soll wegfallen. Was das EEG 2026 bedeutet, was Du verlierst und warum jetzt der beste Zeitpunkt ist.

Die Bundesregierung plant, die Einspeisevergütung für neue private Solaranlagen komplett zu streichen. Wer heute noch eine PV-Anlage in Betrieb nimmt, sichert sich die aktuelle Vergütung für 20 Jahre. Wer wartet, bekommt für überschüssigen Strom möglicherweise keinen Cent mehr.

Klingt dramatisch? Ist es auch. Aber es gibt eine gute Nachricht: Wenn Du jetzt handelst, kannst Du Dir die aktuellen Konditionen noch sichern. Und selbst ohne Einspeisevergütung lohnt sich eine Solaranlage mit der richtigen Planung weiterhin. Hier ist alles, was Du wissen musst.

Was ist die Einspeisevergütung und warum soll sie wegfallen?

Die Einspeisevergütung ist eine gesetzlich garantierte Zahlung für Solarstrom, den Du ins öffentliche Netz einspeist. Geregelt wird sie im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Wenn Deine Solaranlage mehr Strom produziert als Du gerade verbrauchst, fließt der Überschuss ins Netz und Du bekommst dafür eine feste Vergütung pro Kilowattstunde.

Seit Einführung des EEG im Jahr 2000 war diese Vergütung ein zentraler Anreiz für den Ausbau von Solarenergie in Deutschland. Doch die Sätze sinken seit Jahren kontinuierlich. Jetzt geht die Bundesregierung einen Schritt weiter: Für neue Anlagen auf privaten Dächern soll die Einspeisevergütung vollständig entfallen.

Der Hintergrund

Die Logik dahinter: Solarstrom ist inzwischen so günstig, dass er sich auch ohne staatliche Vergütung rechnet, zumindest über den Eigenverbrauch. Die Gestehungskosten für Solarstrom vom eigenen Dach liegen bei etwa 5 bis 8 Cent pro kWh. Netzstrom kostet Dich aktuell rund 35 bis 40 Cent pro kWh. Die Ersparnis durch Eigenverbrauch ist also deutlich größer als die Einspeisevergütung.

Trotzdem: Die Einspeisevergütung ist bares Geld, das Dir entgeht, wenn sie wegfällt. Und für die Wirtschaftlichkeitsrechnung Deiner Anlage macht das einen echten Unterschied.

Aktuelle Einspeisevergütung: Das bekommst Du heute noch

Wer seine Solaranlage jetzt in Betrieb nimmt, sichert sich die aktuellen Sätze für die nächsten 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr. Das sind feste, garantierte Einnahmen, die nicht mehr gesenkt werden können.

Anlagentyp Leistung Vergütung (Teileinspeisung) Vergütung (Volleinspeisung)
Dachanlage bis 10 kWp 7,78 Ct/kWh 12,73 Ct/kWh
Dachanlage 10 bis 40 kWp 6,95 Ct/kWh 10,68 Ct/kWh
Dachanlage 40 bis 100 kWp 5,68 Ct/kWh 10,68 Ct/kWh

Was die Änderung konkret für Dich bedeutet: Ein Rechenbeispiel

Nehmen wir ein typisches Einfamilienhaus mit einer 10 kWp Solaranlage. Die Anlage produziert rund 10.000 kWh pro Jahr. Bei einem Eigenverbrauchsanteil von 30 % (ohne Speicher) speist Du etwa 7.000 kWh jährlich ins Netz ein.

Szenario Einspeisung pro Jahr Vergütung pro kWh Einnahmen pro Jahr Einnahmen über 20 Jahre
Heute installiert 7.000 kWh 7,78 Ct 545 € 10.892 €
Nach EEG-Änderung 7.000 kWh 0 Ct 0 € 0 €

Der Unterschied: Rund 10.900 €, die Dir über die Laufzeit entgehen. Das ist keine Kleinigkeit. Und dabei ist die jährliche Strompreisersparnis durch Eigenverbrauch noch nicht einmal eingerechnet, die bekommst Du in beiden Szenarien.

Mit einem Stromspeicher erhöhst Du Deinen Eigenverbrauch auf 60 bis 80 %, was die Einspeisung reduziert. Aber selbst dann bleiben bei einer 10 kWp Anlage rund 2.000 bis 4.000 kWh Einspeisung übrig, für die Du heute noch Geld bekommst und morgen vielleicht nicht mehr.

Lohnt sich eine Solaranlage auch ohne Einspeisevergütung?

Kurze Antwort: Ja. Aber die Rechnung verändert sich.

Ohne Einspeisevergütung wird der Eigenverbrauch zum entscheidenden Faktor. Jede Kilowattstunde, die Du selbst verbrauchst statt aus dem Netz zu kaufen, spart Dir 35 bis 40 Cent. Das ist fünfmal mehr als die aktuelle Einspeisevergütung.

Was sich ändert

  • Stromspeicher werden wichtiger: Ohne Vergütung für Überschuss willst Du so viel Solarstrom wie möglich selbst nutzen. Ein Speicher erhöht Deinen Eigenverbrauch von ca. 30 % auf 60 bis 80 %.
  • Anlagengröße muss besser geplant werden: Überdimensionierung lohnt sich weniger, wenn Überschuss nichts mehr bringt.
  • Wallbox und Wärmepumpe werden wertvoller: Mehr Eigenverbrauch durch Elektroauto-Laden und elektrisches Heizen.
  • Direktvermarktung wird Thema: Für größere Anlagen könnte der Verkauf über Direktvermarkter an der Börse eine Alternative sein.

Die Quintessenz: Eine Solaranlage bleibt eine der besten Investitionen für Dein Zuhause. Aber mit Einspeisevergütung ist die Rechnung deutlich besser. Und die gibt es nur noch für kurze Zeit.

Vorher vs. Nachher: So verändert sich die Wirtschaftlichkeit

Um den Unterschied greifbar zu machen, hier eine Gegenüberstellung für eine typische 10 kWp Anlage auf einem Einfamilienhaus (Jahresverbrauch: 4.500 kWh):

Kennzahl Mit Einspeisevergütung (heute) Ohne Einspeisevergütung
Anlagenkosten (10 kWp) 12.000 € 12.000 €
Jährliche Stromersparnis 1.200 € 1.200 €
Jährliche Einspeisevergütung 545 € 0 €
Gesamtersparnis pro Jahr 1.745 € 1.200 €
Amortisationszeit ca. 7 Jahre ca. 10 Jahre
Gewinn über 20 Jahre 22.900 € 12.000 €

Fazit der Rechnung: Die Solaranlage lohnt sich in beiden Fällen. Aber mit Einspeisevergütung amortisiert sie sich 3 Jahre schneller und bringt über 20 Jahre fast doppelt so viel Gewinn.

Jetzt zuschlagen: So sicherst Du Dir die Einspeisevergütung

Die gute Nachricht: Du kannst Dir die aktuellen Sätze noch sichern. Entscheidend ist das Datum der Inbetriebnahme, nicht der Bestellung. Das bedeutet: Du musst nicht nur bestellen, sondern die Anlage muss vor dem Stichtag ans Netz gehen und bei der Bundesnetzagentur im Marktstammdatenregister angemeldet sein.

Dein Fahrplan in 4 Schritten

  1. Jetzt Projektierung starten: Fordere noch heute ein kostenloses Angebot an. Wir prüfen Dein Dach, berechnen die optimale Anlagengröße und erstellen Dir ein individuelles Angebot.
  2. Angebot prüfen und beauftragen: Je schneller Du Dich entscheidest, desto sicherer ist Dein Installationstermin. Aktuell liegt die Lieferzeit für die meisten Komponenten bei 2 bis 4 Wochen.
  3. Installation: Unsere Teams installieren Deine Anlage in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Tagen. Vom Auftragseingang bis zur fertigen Anlage vergehen typischerweise 6 bis 8 Wochen.
  4. Anmeldung und Inbetriebnahme: Wir übernehmen die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister. Ab dem Tag der Inbetriebnahme läuft Deine Einspeisevergütung für 20 Jahre.

Die Einspeisevergütung ist übrigens nur einer von vier Förderbausteinen: Welche Zuschüsse, Steuervorteile und Kredite Du 2026 zusätzlich mitnehmen kannst, zeigt unser Überblick zur Photovoltaik Förderung 2026.

Was passiert mit bestehenden Anlagen?

Wenn Du bereits eine Solaranlage betreibst, kannst Du aufatmen: Bestandsschutz gilt. Die EEG-Änderung betrifft nur neue Anlagen, die nach dem Stichtag in Betrieb genommen werden. Deine bestehende Vergütung läuft wie vereinbart weiter, für die vollen 20 Jahre ab Inbetriebnahme.

Auch wenn Du Deine bestehende Anlage erweitern möchtest (z.B. einen Stromspeicher nachrüsten), könnte die Vergütung für die ursprüngliche Anlage bestehen bleiben . Allerdings gilt eine signifikante Erweiterung der Modulleistung oft als neue Anlage gelten. Hier lohnt sich eine individuelle Beratung.

Eigenverbrauch maximieren: Deine beste Strategie für die Zukunft

Egal ob mit oder ohne Einspeisevergütung: Den eigenen Solarstrom selbst zu nutzen, bringt die höchste Rendite. Wenn Du wissen willst, was die Gesamtanlage 2026 tatsächlich kostet, haben wir das im Ratgeber Solaranlage Kosten 2026 mit Line-Items für 5 bis 12 kWp aufgeschlüsselt. Hier sind die effektivsten Maßnahmen:

  • Stromspeicher installieren: Erhöht den Eigenverbrauch von ca. 30 % auf 60 bis 80 %. Ein 10 kWh Speicher kostet aktuell zwischen 5.000 € und 8.000 €. Ob sich der Speicher 2026 für Dein Haus rechnet, haben wir hier im Detail durchgerechnet.
  • Wallbox für Dein E-Auto: Ein Elektroauto verbraucht rund 2.000 bis 3.000 kWh pro Jahr. Perfekt, um tagsüber produzierten Solarstrom zu nutzen.
  • Wärmepumpe statt Gasheizung: Eine Wärmepumpe kann einen großen Teil Deines Solarstroms im Winter nutzen und spart zusätzlich Heizkosten.
  • Smarte Haushaltsgeräte: Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler tagsüber laufen lassen, wenn die Sonne scheint.
  • Home Energie Management System (HEMS ) nachrüsten: Großverbräucher gezielt ansteuern, um den Eigenverbrauch zu optimieren.

Fazit

  • Die Einspeisevergütung für neue private Solaranlagen soll im Rahmen der EEG-Novelle 2026 entfallen.
  • Wer jetzt eine Solaranlage in Betrieb nimmt, sichert sich die aktuelle Vergütung für 20 Jahre: bis zu 7,78 Ct/kWh bei Teileinspeisung.
  • Der Unterschied: rund 10.900 € zusätzliche Einnahmen über die Laufzeit (bei einer 10 kWp Anlage).
  • Auch ohne Vergütung lohnt sich eine Solaranlage, aber die Amortisation dauert rund 3 Jahre länger.
  • Eigenverbrauch maximieren (Speicher, Wallbox, Wärmepumpe) wird zur wichtigsten Strategie.
  • Bestandsanlagen sind nicht betroffen: Deine bestehende Vergütung läuft weiter.

Die nächsten Monate sind entscheidend. Wer noch von der Einspeisevergütung profitieren will, sollte jetzt handeln, nicht erst wenn das Gesetz verabschiedet ist. Starte jetzt Deine kostenlose Projektierung und sichere Dir die aktuellen Konditionen, bevor es zu spät ist.

Häufig gestellte Fragen

Wann genau fällt die Einspeisevergütung weg?

Der genaue Stichtag steht noch nicht endgültig fest, die Gesetzesänderung wird aktuell im Bundestag beraten. Experten rechnen mit einer Umsetzung im Laufe des Jahres 2026. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte seine Anlage so schnell wie möglich in Betrieb nehmen.

Bekomme ich dann gar nichts mehr für eingespeisten Strom?

Die Einspeisevergütung nach EEG soll für neue private Anlagen entfallen. Ob es alternative Modelle wie Direktvermarktung oder dynamische Einspeisetarife geben wird, ist noch offen. Fest steht: Die garantierte, feste Vergütung über 20 Jahre wird es in dieser Form nicht mehr geben.

Gilt die Änderung auch für Balkonkraftwerke?

Ja, auch Balkonkraftwerke speisen überschüssigen Strom ins Netz ein. Allerdings ist die eingespeiste Menge bei einem Balkonkraftwerk relativ gering (typischerweise 200 bis 400 kWh/Jahr), sodass der finanzielle Verlust überschaubar bleibt. Balkonkraftwerke rechnen sich primär über den Eigenverbrauch.

Lohnt sich eine Solaranlage ohne Einspeisevergütung überhaupt noch?

Ja, definitiv. Die Ersparnisse durch Eigenverbrauch (35 bis 40 Ct/kWh) ist der größte Hebel. Die Einspeisevergütung (8 Ct/kWh) war immer nur ein Bonus, kein Hauptargument. Aber ein Bonus von über 11.000 € über 20 Jahre ist eben auch nicht nichts.

Kann ich die Einspeisevergütung noch sichern, wenn ich jetzt bestelle?

Entscheidend ist nicht das Bestelldatum, sondern das Datum der Inbetriebnahme und Anmeldung im Marktstammdatenregister. Von der Beauftragung bis zur fertigen Anlage vergehen bei uns in der Regel 6 bis 8 Wochen. Wer jetzt die Projektierung startet, hat gute Chancen, noch vor einer möglichen Gesetzesänderung ans Netz zu gehen.

Green Monkeys Energy Dein Partner für Solarstrom aus eigener Hand. Wir planen, liefern und installieren Solaranlagen, Speicher und Wärmepumpen für private Haushalte in ganz Deutschland, mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in der Branche.

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